Die Fährtenarbeit:
Bei der Fährtenarbeit kann der Hund seinen
Spürtrieb voll ausleben. Er macht sich dabei
seinen überaus leistungsfähigen Geruchsinn
zunutze, um feinste Gerüche am Boden
wahr zu nehmen. Diese Gerüche entstehen,
wenn ein Mensch über einen natürlichen
Untergrund geht (z.B. Wiese oder Acker).
Die Fährtensuche kann mit jedem Hund
trainiert werden, egal ob klein, groß, jung
oder alt.
Das Ziel der Fährtenarbeit ist:
Der Hund soll durch Futtermotivation dazu
gebracht werden, einer bestimmten
Menschenspur zu folgen.

Weiters soll der Hund Gegenstände, die
vom Fährtenleger ausgelegt werden, finden
und anzeigen.

Ein ausgebildeter Fährtenhund ist in der
Lage, eine bis zu 2000 Meter lange und drei
Stunden alte Fährte auszuarbeiten.

Die Fährtenarbeit eignet sich ideal als
Ausgleich für den Hund. Durch die starke
körperliche Anstrengung wird auch die
Kondition des Hundes gestärkt.
Der Hund wird neben dem Abgangsstock auf die Fährte angesetzt. Bereits der junge Hund lernt ruhig und konzentriert
zu suchen.
Kontakt:
Polz Andreas (Tel.: 0676-6167519)
Mail:
polz@sporthundeschule-deutschlandsberg.at
Durch ausgelegtes Futter lernt der Hund schnell, dass er der Menschenspur nachsuchen soll. Zu Beginn der
Ausbildung wird mit sehr viel Futter gearbeitet.
Auf der Fährte sucht der Hund an der langen Leine. Durch die Futtermotivation sind die Hunde sehr konzentriert bei
der Arbeit und lassen sich fast nicht ablenken.
Den "verlorenen" Gegenstand (z.B. Holz, Leder, Textil) wird der fertig ausgebildete Fährtenhund anzeigen, indem er
sich davor hinlegt oder hinsetzt. Für jeden gefundenen und angezeigten Gegenstand wird der Hund mit Futter belohnt.
Der fertig ausgebildete Fährtenhund findet Menschenspuren, die bereits einige Stunden alt sind, auf Ackerboden oder
auf Wiesenboden und hat Spass an dieser Arbeit.
Sporthundeschule-Deutschlandsberg